Erinnern,
verdrängen, vergessen
Nation und
NS-Erinnerung vom Historikerstreit
bis heute
Für die
nationalen Geschichtsmythen in Deutschland
war die NS-Erinnerung immer eine besondere
Hypothek. Faschismus, Holocaust und
Vernichtungskrieg waren (und sind?)
bis heute Barrieren auf dem Weg zum
unbefangenen nationalen Bekenntnis
in Deutschland. Aus dioesem Grund
gab es seit Bestehen der Bundesrepublik
immer wieder Versuche, diese Erinnerung
zu relativieren und die NS-Vergangenheit
umzudeuten. Im Vortrag sollen diese
nicht immer geraden Wege für
die Zeit seit dem Historikerstreit
(1986) bis in die Gegenwart skizziert
werden. Am Schluss steht die Frage,
welche Bedeutung die NS-Erinnerung
heute in Deutschland hat und welcher
Geschichtsmythen sich die die Anhänger
der "unverkrampften" Nation
heute bedienen.
Gerd Wiegel
ist Politkwissenschaftler und Fachreferent
Rechtsextremismus/Antifaschismus der
Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag
Beginn 19:30
Uhr
Forum Mannheim
Jugendkulturzentrum Forum
Neckarpromenade 46
68167 Mannheim
Straßenbahn Linie 4
Haltestelle "Schafweide"
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